Gemeinde Haßmersheim

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Corona-Pandemie

Neue Corona-Verordnung

Neue Corona-Regelungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat im Landtag über das weitere Vorgehen in der Corona-Lage informiert. Baden-Württemberg kehrt zum Stufenplan zurück und passt einige Maßnahmen in der Alarmstufe I an.

Zur Pressemitteilung vom 27. Januar 2022

Corona-Regeln ab 12. Januar 2022 auf einen Blick

Impf- und Testmöglichkeiten in Haßmersheim

Land passt Regeln für Absonderung an

Land passt Regeln für Absonderung an

Das Gesundheitsministerium hat die Regeln für Quarantäne und Isolation angepasst. Künftig müssen auch Genesene mit mindestens einer Impfung gegen das Coronavirus als Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne. In der Corona-Verordnung Absonderung regelt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, wer in Baden-Württemberg in Absonderung, Quarantäne und Isolation muss. Vor allem in einem Punkt passt das Ministerium jetzt die Regeln an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts an. Die Änderungen traten am Mittwoch, 26. Januar 2022 in Kraft.

Wie bislang schon ausgenommen von der Pflicht zur Quarantäne sind Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen, wenn sie geimpft oder genesen beziehungsweise aufgefrischt sind. Künftig gelten nun auch Genesene mit mindestens einer Impfung als geboostert und müssen damit als Kontaktpersonen nicht mehr in Quarantäne. Die Reihenfolge der Impfung und Infektion spielt dabei keine Rolle.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen

Konkret sind damit von morgen an Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen in folgenden Fällen von der Quarantänepflicht ausgenommen:

  • Personen, die zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten haben und deren zweite Impfung nicht weniger als 15 Tage und nicht mehr als 90 Tage zurückliegt,
  • genesene Personen, deren PCR-Nachweis einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus nicht weniger als 28 Tage und nicht mehr als 90 Tage ab Probenentnahme zurückliegt,
  • geimpfte Personen, die mindestens eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, oder
  • genesene Personen, die eine oder zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten haben, wobei die Reihenfolge der Impfung und Infektion unerheblich ist.

Weitere Änderungen in der Corona-Verordnung Absonderung

Es wird klargestellt, dass sich positiv getestete Personen aus der Isolation ab Tag 7 nur freitesten dürfen, wenn sie zum Zeitpunkt der Probenentnahme seit mindestens 48 Stunden frei von Symptomen sind. Die Nachtestung nach einem positiven selbst vorgenommenen überwachten Test oder einem positiven Selbsttest kann nunmehr auch mittels Schnelltest, zum Beispiel in einem Testzentrum, erfolgen.

Beantragung Absonderungsbescheinigung

Aufgrund des derzeit sehr hohen Telefonaufkommens bitten wir Anfragen zur Absonderungsbescheinigung formlos unter Angabe von Namen und Geburtsdatum an polizeibehoerde@hassmersheim.de zu senden. Sie erhalten dann zeitnah die Absonderungsbescheinigung per Post und auf Anfrage auch per Mail.

Beachten Sie bitte weiterhin die Kontaktbeschränkungen und weiteren Vorgaben nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. So können wir gemeinsam den weiteren Anstieg der Zahlen verhindern und die Welle brechen. Bleiben Sie gesund.

 

Wieder Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen

Aufgrund hoher Inzidenz: Ab Donnerstag, 20.01.2022 gelten im Neckar-Odenwald-Kreis wieder Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen

Aufgrund der weiter stark steigenden Corona-Fallzahlen und der Überschreitung des Schwellenwerts von 500 bei der Sieben-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gelten im Neckar-Odenwald-Kreis ab Donnerstag, 20. Januar weitergehende Corona-Maßnahmen für nicht-immunisierte Personen. Entsprechend dürfen nicht-immunisierte Personen zwischen 21.00 und 5.00 Uhr die Wohnung oder sonstige Unterkunft, etwa eine Beherbergungsstätte oder ein Wohnheim, nur aus triftigen Gründen verlassen. Diese Gründe umfassen unter anderem die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, den Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen. Eine detaillierte Übersicht dazu enthält die Corona-Verordnung des Landes in Paragraph 17a, abrufbar unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg.

Das Landratsamt hatte die Inzidenzüberschreitung an zwei aufeinander folgenden Tagen am Mittwochabend unverzüglich bekanntgemacht, nachdem dies durch das Landesgesundheitsamt bestätigt worden war. Die lokalen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis an fünf Tagen in Folge unter 500 liegt.

Landrat Dr. Achim Brötel und Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert appellieren an alle, sich zum eigenen Schutz und dem Schutz anderer impfen zu lassen. Das Landratsamt informiert unter www.neckar-odenwald-kreis.de tagesaktuell über die Geltung der Ausgangsbeschränkungen. Dort kann auch die Bekanntmachung des Gesundheitsamts eingesehen werden.

Verhalten bei positiven Corona-Test

Ich habe einen Selbsttest durchgeführt und er ist positiv – Was muss ich jetzt tun?

Sie haben an sich einen sogenannten Selbsttest (ohne Beaufsichtigung geschulter Personen) auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt und Ihr Test ist positiv ausgefallen. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven Testergebnisses beachten müssen.

1. Lassen Sie Ihr Testergebnis bestätigen!

  • Mitunter zeigen Selbsttests auch falsch positive Ergebnisse an. Bei Vorliegen eines positiven Ergebnisses eines Selbsttests besteht daher nach der Corona-Verordnung Absonderung die Verpflichtung, dass Sie Ihr Ergebnis unverzüglich mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests bestätigen lassen. Kommen Sie dieser Nachtestpflicht nicht nach, kann dies mit einem Bußgeld geahndet werden.
  • Nach der aktuell geltenden Testverordnung des Bundes haben Sie Anspruch auf eine bestätigende Untersuchung. Diese Testung ist für Sie kostenfrei.
  • Wenden Sie sich an eine Teststelle, um Ihr positives Selbsttestergebnis durch einen PCR-Test bestätigen zu lassen. Die Kontaktdaten erfahren Sie über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg unter www.kvbawue.de/buerger/notfallpraxen/corona-anlaufstellen/corona-karte oder unter der Telefonnummer 116 117. Eine Auflistung teilnehmender Apotheken, die Testungen anbieten, finden Sie auf der Internetseite der Landesapothekenkammer unter www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests. Oftmals listen auch die Kommunen weitere Teststellen auf ihren Internetseiten.
  • Weisen Sie die Teststelle bereits vorab auf Ihren positiven Selbsttest hin.
  • Zur Durchführung des PCR-Tests können Sie die freiwillige häusliche Absonderung unterbrechen. Beachten Sie dabei bitte entsprechende Schutzmaßnahmen (Abstand, medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP-2 Maske) und verzichten Sie nach Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel.

 

2. Begeben Sie sich in Absonderung!

  • Soweit möglich wird empfohlen, sich bis zum Vorliegen des bestätigenden PCR-Testergebnisses freiwillig in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte größtmöglich zu vermeiden.
  • Eine Pflicht zur Absonderung besteht erst ab demjenigen Zeitpunkt, an dem ein positives PCR-Testergebnis vorliegt. Hinsichtlich eines etwaigen Anspruchs auf Entschädigung nach § 56 IfSG beachten Sie bitte die Informationen unter Antworten auf häufige Fragen zu Entschädigungen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) / Verdienstausfall wegen Absonderung
  • Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Vermeiden Sie direkten Kontakt zu weiteren Personen in Ihrem Haushalt.
  • Informieren Sie sich vor Betreten von Einrichtungen wie z.B. Pflegeheimen, Krankenhäuser oder Schulen über die dort geltenden Vorschriften.
  • Treten bei Ihnen Symptome auf, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst auf!

 

3. Informieren Sie Ihre Haushaltsangehörigen!

  • Teilen Sie allen Ihren Haushaltsangehörigen gegebenenfalls vorsorglich mit, dass ein positives Selbsttestergebnis bei Ihnen vorliegt und Sie sich mittels PCR-Test nachtesten lassen.
  • Aus Ihrem positiven Selbsttest ergeben sich noch keine Absonderungsverpflichtungen für Ihre Haushaltsangehörigen.
  • Eine Pflicht zur Absonderung besteht für Ihre Haushaltsangehörigen erst ab dem Zeitpunkt, an dem für Sie ein positives PCR-Testergebnis oder ein positives Ergebnis eines in einer Teststelle durchgeführten Antigen-Schnelltests vorliegt.

 

4. Weitere Informationen

Antworten auf weitere Fragen rund um Testungen und bei positivem PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 finden Sie unter:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/testen/

 

 

Regelungen zum Termin im Rathaus

Seit 27.12.2021 ist der Zutritt nur noch mit FFP2-Maske oder vergleichbarer Maske zulässig – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Eine medizinische OP-Maske genügt nicht mehr. Außerdem gilt seit 06.12.2021 die 3G-Pflicht

Besuchern ist es demnach nur gestattet das Rathaus zu betreten wenn sie:

  • einen gültigen Impfnachweis mittels QR-Code vorlegen (App oder Ausdruck), die Vorlage des Impfpasses gilt nur in Ausnahmefällen
  • einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest oder
  • einen maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen

Jeder Besucher soll sich zudem mittels Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Für alle Personen mit typischen COVID-19-Symptomen gilt weiterhin ein generelles Zutrittsverbot.

Kinder bis einschließlich 5 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der Testpflicht bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot ausgenommen.

Aufgrund der steigenden Fallzahlen ist ein Besuch im Rathaus weiterhin nur mit Termin möglich. So können Personenansammlungen im Bürgerbüro und lange Wartezeiten vermieden werden. Wir bitten deshalb davon abzusehen, ohne Termin an der Eingangstüre zu klingeln oder Kontakt über die Fenster der Mitarbeiter*innen im Erdgeschoss herzustellen.

Bitte wenden Sie sich telefonisch direkt an die einzelnen Sachbearbeiter*innen.

 

Fragen und Antworten zum „digitalen Impfnachweis“

Gelber Impfpass gilt ab 01.12.2021 nicht mehr bei 2G

Fragen und Antworten zum „digitalen Impfnachweis“

 

Was ist der digitale Impfnachweis?

Als Reaktion auf Fälschungen von Impfpässen setzt die Landesregierung nun auf digital auslesbare Impfnachweise. Ab 01.12.2021 reichen die gelben Impfpässe nicht mehr aus, um den Corona-Impfstatus der Besitzerin oder des Besitzers nachzuweisen. Zugang zu Bereichen in denen 2G oder 2G Plus gilt, erhält man nur noch mit einem auslesbaren QR-Code. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital verwalten. Menschen ohne Smartphone hilft der digitale Nachweis in Papierform.

Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in einer Apotheke ausgestellt. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

Wo bekommt man den digitalen Impfnachweis?

Ihr Impfzertifikat erhalten Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Impfung in der Apotheke. Bürgerinnen und Bürger können in den bekannten Appstores die CovPass-App herunterladen, um die Impfzertifikate (QR-Codes) einzuscannen. Die App zeigt den vollständigen Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an. Wer möchte, kann den digitalen Impfnachweis auch in der Corona-Warn-App nutzen, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate (QR-Codes) bietet. Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (z.B. bei einem Handywechsel).

Wie erwähnt, gibt es das digitale Impfzertifikat aber auch in Papierform. Der enthaltene ausgedruckte QR-Code gilt ebenfalls als vollwertiger Impfnachweis.

Weitere Fragen und Antworten findet man hier: https://digitaler-impfnachweis-app.de/faq/.