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Haßmersheim wird Glasfaserkommune

Haßmersheim wird Glasfaserkommune
 
Unentschlossene können einmalige Chance noch bis zum 12. April nutzen
 
Da letztlich das bereits in der vergangenen Woche erreichte kreisweite Ziel maßgeblich ist, bekommt Haßmersheim die Glasfaser. Allerdings liegt die Gemeinde vor dem Ende der Vermarktung mit 254 Verträgen noch sehr weit vom gesteckten Ziel von 461 entfernt.  
 
„Haßmersheim liegt im kreisweiten Vergleich, was das Interesse an der Glasfaser betrifft, aktuell leider mit am Schluss. Dies könnte sich sehr auf den Versorgungsgrad mit Glasfaser in der Kommune auswirken, der damit gerade einmal bei 11 Prozent liegt. Jetzt immer noch Unentschlossene sollten daher die kommenden zwei Wochen nutzen, eine wichtige Zukunftsentscheidung zu treffen und sich rechtzeitig für einen risikolosen Wechsel mit kostenlosem Haus- und Glasfaseranschluss zu entscheiden. Denn danach wird es richtig teuer. Zudem leistet jeder Einzelne damit einen wichtigen Beitrag für die Breitbandinfrastruktur in seiner Gemeinde“, betonte BBV Pressesprecher Thomas Fuchs.    
 
Kreisweit verzeichnete die BBV bis zum Sonntag knapp über 16.000 Verträge. Davon waren 13.435 erfasst und liegen weitere 2.800 zur Eingabe bereit. Das Interesse an der Glasfaser ist ungebrochen und die Vertragszahlen nehmen kontinuierlich zu, nachdem das Ziel bereits erreicht wurde. In der vergangenen Woche hatte die BBV in Absprache mit dem Landkreis die Abgabefrist für Verträge mit toni-Internetprodukten bis zum 12. April, 12 Uhr verlängert, um den Ansturm zu entlasten. An diesem Tag wollen der Kreis und die BBV eine Bilanz ziehen und die nächsten Schritte vorstellen.


Wieso benötige ich immer höhere Bandbreiten?
  • Fernsehen in hoher Qualität (HDTV, UHD, 8K, 3-D-Fernsehen)
  • zunehmende Bedeutung von Cloud-Diensten für Firmen und Privatleute (mit der Erfordernis symmetrischer Bandbreiten für Down- und Upload)
  • wachsender Stellenwert von Netzqualität und Live-Anwendungen (z.B. Telemedizin)
  • permanente Kommunikation im Internet durch soziale Netzwerke und zunehmende Live-Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. Video-Chat)
Täglich stoßen Millionen Verbraucher mit ihrem DSL-Zugang hierbei an technische Grenzen. Dies hat einfache Gründe: Der Internetanschluss basiert zumeist auf veralteten Kupfer­leitungen. Gerade außerhalb großer Städte werden ­oft gerade mal 6 Mbit/s oder weniger erreicht. LTE zu Hause ist auch kein echter Ersatz, denn mit vielen Nutzern sinkt die Geschwindigkeit und limitierte Monatsvolumen schränken den Surfspaß ein.
Wer heute einen - auch in Zukunft ausreichenden - Internet­zugang mit garantierten Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr haben möchte, ist mit der Glasfaser auf der sicheren Seite.
Zudem steigert ein solcher Ausbau den Wert der Grundstücke und damit auch der gesamten Gemeinde.

Thomas Fuchs, Pressesprecher der BBV Deutschland, erklärt speziell hierzu:
„Vor allem ältere Immobilieneigentümer fragen sich oft: „Soll ich die aktuell günstigen Konditionen für einen Glasfaseranschluss nutzen, obwohl in unserem Haushalt kein echter Bedarf besteht“ Diese Frage ist sehr gut nachvollziehbar und eine sehr wichtige wirtschaftliche Zukunftsentscheidung, die genauer Abwägung bedarf. Nutzt man den kupferbasierten Anschluss beim alten Anbieter nur für Telefon und/oder sehr überschaubare Internetanwendungen, lautet die objektive Antwort nein.
Berücksichtigt man jedoch die Aspekte Geld und Zukunft, sieht die Antwort anders aus. Denn wenn das Haus eines Tages an die nächste Generation übergeht und diese einen Glasfaserzugang benötigt, wird es sehr teuer. Die BBV wird nach der Vermarktung ab April die Kosten für einen Anschluss auf ab 2.000 € anheben. Da die Baukosten zudem nur die Richtung nach oben kennen, dürften die Anschlusskosten in vier, fünf Jahren sogar bei 3.000 € liegen.
Ein weiterer Aspekt ist die Wertsteigerung. Fast alle Immobilienexperten berichten, dass sich an die Glasfaser angeschlossene Gebäude insbesondere in ländlichen Räumen besser verkaufen oder vermieten lassen. Genaue Zahlen gibt es jedoch nicht. Im Internet werden zwischen 5 und 7 % genannt. Andere vor Ort sprechen von bis zu 10 %. In der Realität variiert dies je nach Region und Wohnort. So auch hier im Kreis. Mein Rat lautet daher: Besprechen Sie diese Zukunftsentscheidung unbedingt in der Familie. Eines steht fest: die Glasfaser löst überall das Kupfer Zug um Zug ab. Daher: Glasfaser zu den Bedingungen jetzt, oder später für sehr viel Geld.
Übrigens bietet die BBV gerade für ältere Haushalte, die kein oder kaum Internet benötigen, eine elegante und vor allem risikolose Alternative. Wer nur einen toni-Telefonvertrag für 20 € monatlich bucht, kann sich auch den Glasfaseranschluss zu den aktuellen Konditionen sichern. Dies kostet das Telefon bei anderen Anbietern auch. Und wenn einem dann die Glasfaser nicht gefällt, kann man nach einem Monat wieder zum alten Kupfer wechseln. Aber dies ist dann wie beim Luxusauto zurück zum Kleinwagen.“

Holen Sie sich den Internet-Anschluss der Zukunft schon heute nach Hause und unterstützen Sie die Gemeinde bei dem Ziel, die 461 Vorverträge zu erreichen. Alle Informationen sowie eine Onlinepräsentation sind unter www.bbv-deutschland.de/wir-sind-toni zu finden. Oder wenden Sie sich an die für Haßmersheim zuständige BBV-Filiale in Aglasterhausen unter Tel. 06262/8199-920 oder per E-Mail: info(@)wir-sind-toni.de.