Upcycling statt Abflussrohr! Machen Sie Ihr Altspeisefett mobil!
Jeder Tropfen zählt!
Beim Braten, Frittieren etc. fällt Öl oder Speisefett an, das meist im Abfluss landet. Verstopfte Abflussrohre bei Ihnen zu Hause und im Kanal sind die Folge. Denken Sie weiter!
Sammeln Sie mit!
• Fette und Öle führen zu schwerwiegenden Verstopfungen in den Abwasserleitungen, die mit hohem Aufwand und Frischwasser frei gespült werden müssen – Sie können das vermeiden!
• Auch in den Kläranlagen erzeugen Fettablagerungen hohe Säuberungskosten, die auf die Einwohner umgelegt werden – Sie können zuvorkommen!
• 1 Kilogramm Altspeisefett in der Kanalisation kann bis zu 40.000 Liter Frischwasser kontaminieren – Sie halten die Umwelt sauber!
• Altspeisefett wird zu klimaschonendem Bio-Kraftstoff – Sie denken nachhaltig!
• CO2-Emissionen werden reduziert – Sie verbessern die CO2-Bilanz!
Wir bereiten Ihr Altspeisefett zur Herstellung von klimafreundlichem Bio-Kraftstoff chemiefrei auf und machen es mobil. Aus einem Behälter Altspeisefett kann Bio-Kraftstoff für 20 Kilometer hergestellt werden.
SAMMELN. WANDELN. WEITER. KOMMEN.
Wir bereiten Ihr Altspeisefett zur Herstellung von klimafreundlichem Bio-Kraftstoff auf und machen es so mobil. Richtig gesammelt, können gebrauchte Öle und Fette, wie andere Wertstoffe auch, wieder verwertet werden. Abflussrohr und Mülltonne sind klar der falsche Weg.
1. Sie sammeln Fett, das in der Küche verwendet wurde, in den hitzebeständigen grünen Behältern von „Jeder Tropfen zählt“.
2. Wenn der Behälter voll ist, stellen Sie diesen in den Sammelautomaten. Der Automat gibt Ihnen im Gegenzug einen sauberen Behälter zurück.
3. „Jeder Tropfen zählt“ upcycelt Ihr Altspeisefett zur Herstellung von Bio-Kraftstoff.
Weitere Informationen unter www.jedertropfenzaehlt.de
Im Ministerhaushalt wird fleißig jeder Tropfen Öl gesammelt - Bundesministerin Nina Warken MdB zu Besuch in Haßmersheim


Haßmersheim hat einiges zu bieten. Das weiß Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schon lang. Bereits seit einiger Zeit ist sie auch im Besitz einer jener grünen Dosen, die im vergangenen Jahr im Schifferdorf an jeden Haushalt verteilt wurden. Fleißig sammeln die Haßmersheimer seither ihr gebrauchtes Speiseöl und geben es beim grünen Sammelautomaten auf dem Rewe-Parkplatz ab. Das dort gesammelte Öl, das früher oft im Ausguss oder der Toilette entsorgt wurde und so für Verstopfungen im Kanalnetz sorgte, wird abgeholt und zu Biokraftstoff weiterentwickelt. „Aus Abfall machen wir also Kraftstoff. Wir schonen die Umwelt und entsorgen gleichzeitig nachhaltig“, freut sich Bürgermeister Christian Ernst, der die Idee für das Modellprojekt hatte. Zusammen mit der Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald (KWiN) und der Firma „Jeder Tropfen zählt“ wird jetzt getestet, wie viel Liter Biokraftstoff in einem Dorf wie Haßmersheim gesammelt werden können. Nina Warken gesteht, „es ist eigentlich meistens mein Mann, der bei uns zu Hause kocht, aber er sammelt fleißig jeden Tropfen, der in unserer Küche anfällt.“ Ihre Dose gibt die Bundesgesundheitsministerin persönlich am Automaten ab. Zuvor hat sie sich ins Goldene Buch der Gemeinde Haßmersheim eingetragen. „Eine Bundesministerin haben wir nicht oft zu Besuch in unserer Gemeinde“, betont Bürgermeister Christian Ernst, auch wenn unsere Bundestagsabgeordnete Warken natürlich in den vergangenen Jahren immer wieder bei uns gewesen ist. Das neue Amt beeindruckt. Gut, dass Warken auch gleich die Gelegenheit nutzen konnte, um mit Dr. Tobias Neuwirth ins Gespräch zu kommen. Der Arzt baut gerade in Haßmersheim eine neue Hausarztpraxis. Die bisherige am Ort ansässige Gemeinschaftspraxis Sfintizky/Neugebauer wird – gemeinsam mit den vertrauten Ansprechpartnern – dort künftig tätig sein. Die Praxis lässt Dr. Neuwirth bauen, der schon an anderen Standorten Erfahrungen mit ähnlichen Projekten sammeln konnte. Die örtliche Rock-Apotheke und verschiedene Ärzte werden sich gemeinsam im barrierefreien Neubau des Familienheims Mosbach niederlassen. Viele der Ärztinnen und Ärzte, die künftig in Haßmersheim für eine gute medizinische Versorgung in der Gemeinde sorgen, arbeiten im Angestelltenverhältnis. „Immer mehr Ärzte suchen eine Gelegenheit, so zu arbeiten. Die Anstellung bietet unkomplizierten Urlaub, Krankheitsvertretungen und nicht zuletzt die Möglichkeit, halbtags zu arbeiten, wenn zum Beispiel die Kinderbetreuung so leichter umzusetzen ist. Gleichzeitig kann so eine zuverlässige Versorgung auf hohem Niveau vor Ort garantiert werden“, weiß Warken und freut sich über die gelungene Initiative. Da die neue Praxis direkt in räumlicher Nähe zum Ölautomaten und dem neu gebauten Kindergarten steht, nutzt Warken die Gelegenheit, sich direkt vor Ort von den Bauvorhaben und Baufortschritten zu überzeugen.
Tags zuvor konnte sich Bürgermeister Christian Ernst gemeinsam mit Gemeinderat Karlheinz Graner und den Ärzten der Gemeinschaftspraxis Sfintizky/Neugebauer über den aktuellen Stand der hausärztlichen Versorgung in Haßmersheim austauschen. Der Bürgermeister zeigte sich dankbar und erfreut, dass in dem künftigen medizinischen Versorgungszentrum von Herrn Dr. Tobias Neuwirth, die örtliche Gemeinschaftspraxis Sfintizky/Neugebauer ein Teil davon sein wird und somit die medizinische Versorgung in Haßmersheim und Umgebung gesichert wird.


